Lenz
Quelle: Rheinische Post Mönchen-Gladbach – 19. März 2012
„…die famose Felicitas Breest…sie kann viel mehr als große Augen machend wehmütig sein, sie steuert Musik bei – Lieder aus Schuberts „Winterreise“. Auch das ist eine glückhafte Entdeckung dieses Abends, das die Schauspielerin singen kann, ganz ausgezeichnet stimmgebildet und mit feiner, delikater Fähigkeit, das Tor zu einer weiteren Gefühlswelt aufzustoßen.“

Friederike Brion in Lenz nach Georg Büchners Erzählung am Theater Krefeld-Mönchengladbach 2010, Konzept und Inszenierung Frank Hänig
Quelle: Rheinische Post Krefeld – 20. November 2010
„Eine wunderbare Idee ist es, Breest als Friederike, die zwischen beiden Männern bestehen muss, sechs Lieder aus Schuberts Winterreise singen zu lassen. Mit kräftiger, geschulter Stimme, die in leiseren Passagen eine anrührende Traurigkeit begleitet, formuliert sie, was für Lenz geschrieben sein könnte. Mit den „Gefrorenen Tränen“ und „Drei Sonnen sah ich am Himmel stehen“ trifft sie ins Mark.“

Friederike Brion in Lenz nach Georg Büchners Erzählung am Theater Krefeld-Mönchengladbach 2010, Konzept und Inszenierung Frank Hänig
Quelle: Westdeutsche Zeitung Mönchen-Gladbach – 19. März 2012
„Auch wenn der Komponist eine Reise ohne Wiederkehr beschreibt, ist der Gesang für den Zuschauer wie eine Erlösung. Die Schauspielerin mit dem Format einer Sängerin erreicht mit ihrer gefühlvollen Stimme, daß die bei Lenz so qualvoll gefangenen Gefühle in der Musik seiner Geliebten endlich einen Ausdruck finden. Sie bekommen sanfte, verstehende, zornige oder liebevolle Flügel. Kunst kann also auch befreien.“

Friederike Brion in Lenz nach Georg Büchners Erzählung am Theater Krefeld-Mönchengladbach 2010, Konzept und Inszenierung Frank Hänig
Quelle: Westdeutsche Zeitung Krefeld – 20. November 2010
„Starke Momente hat „Lenz“ dennoch vor allem dank Banholzers Präsenz und Felicitas Breests ausdrucksstarker Stimme. Die Schauspielerin mit Gesangausbildung berührt mit sechs Liedern aus Schuberts „Winterreise“. Vor allem „Die Nebensonnen“ gegen Ende vermitteln ein Abbild der Lenz’schen Seele, als hätten sie immer dorthin gehört.“